ConnectedView ScreenBuddy

Wer, wie ich, zwei Monitore besitzt wird das Problem kennen: Immer ist da ein kleiner Spalt zwischen den beiden Geräten, der ein ist ein wenige höher als der andere oder sitzt schief. Je nach Tagesform und Gemütszustand kann das ganz schön nerven und führt zu ständigem Nachjustieren.

Abhilfe verspricht der ScreenBuddy von ConnectedView. Mit den beiden Verbindern sollen die beiden Monitore endlich schnell und einfach dauerhaft verbunden werden.

ConnectedView ist eine Firma aus Wuppertal. Gegründet wurde sie im Mai 2020 von CEO Jonas Bohnen. Die Firma produziert und verkauft den ScreenBuddy, entweder über Amazon oder direkt im eigenen Online Shop.

Packungsinhalt

Im Paket findet sich zu aller erst mal der ScreenBuddy selbst. Das sind zwei magnetische Halterungen, bestückt mit Klebepads, die später auf die Monitore aufgebracht werden.

Inhalt der Packung
(Packungsinhalt)

Daneben findet sich noch eine Anleitung. Und ein kleines Geheimnis … einfach mal die Schachtel, ganz Escape-Room-mäßig durchsuchen, dann findet ihr es schon (Tipp: Siehe Boden - und vielleicht ist es gut, wenn Ihr einen Freund habt, der auch einen Buddy kaufen will oder schon gekauft hat).

Installation

Die Installation des ScreenBuddy ist eigentlich recht einfach. Wichtig ist, dass die Monitore einmal vernünftig ausgerichtet werden, damit der ScreenBuddy seine Arbeit erledigen kann. Die der Packung beiliegende Anleitung erklärt, wie das geht.

Nach dem Ausrichten der Monitore werden dann einfach die beiden Halterungen auf die Monitor geklebt. Dabei ist etwas Präzision gefragt, damit das Scharnier auch mittig zwischen den beiden Bildschirmen sitzt. Wenn das erledigt ist heisst es erst mal Warten. Nämlich 24 Stunden, bis der Kleber ausgehärtet und die Verbindung mit den Monitoren permanent ist. Das heisst natürlich auch, dass der ScreenBuddy mit dem Monitor in den Müll wandert, sollte dieser einmal das Zeitlich segnen. Bei einem Preis von run 40€ nicht so schön. Vielleicht gibt es ja irgendwann mal Klebepads zum nachkaufen? Wäre doch Wünschenswert.

Nachdem der Kleber dann also getrocknet ist können die Monitore ausgerichtet werden. Dazu werden die Verschlüsse geöffnet, so dass sich die Kunststoffschlitten bewegen lassen.

Installierte Halterung
(Installierte Halterung)

Sind die Monitore dann in ihrer finalen Position werden die Verschlüsse wieder verriegelt. Und schon seid Ihr fertig. Der maximale Winkel beträgt übrigens 45°.

Meinung und Fazit

Der ScreenBuddy ist ein durchaus praktischer Helfer - wenn Euer innerer Monk sich auch dauernd über solche Kleinigkeiten wie einen Spalt zwischen den Monitoren aufregt. Meiner Tat es jedenfalls, und der ScreenBuddy hat geholfen. Ich besitze zwar schon einen Ergotron LX Dual Direct, aber selbst damit war die Ausrichtung der Monitore nicht optimal. Der dort mitgelieferte “Klebestreifen” war dafür auch keine echte Lösung.

Mit dem ScreenBuddy bin ich jetzt recht zufrieden. Durch mein vorhandenes Setup konnte ich der Anleitung nicht 100% folgen. Die Monitore wieder in einer Linie nebeneinander zu stellen war einfach keine Option. Darum habe ich ein wenig improvisiert und den Winkel schon bei der Montage einstellt. So lassen sich meine Monitore jetzt wahrscheinlich nicht mehr in vollen 45° verstellen, sollte ich sie jemals demontieren, aber das ist ein ehr geringer Verlust.

Alles in allem ist der ScreenBuddy eine gute Lösung für ein sehr spezielles Problem. Ob Euch das 40€ Wert ist, oder Ihr doch lieber einen Versuch mit einer Rolle Panzertape wagt, ist natürlich Euch überlassen.

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