Robens Wayne - Reisegrill

Ich grille gern. Sehr gern. Ist jetzt vielleicht keine Überraschung. Und ich grille auch gerne, wenn ich unterwegs oder im Urlaub bin. Nur leider spielt das Equipment da nicht immer mit. Mir scheint oft, dass Anbieter von Ferienunterkünften auf das Grillen im Allgemeinen weniger wert legen. Das zeigt sich entweder in dem Vorhandesein von überaus minderwertigen oder extrem abgenutzen (oder beides ..) Grills, oder durch deren vollständiges Fehlen.

Also braucht man(n), über kurz oder lang, einen reisefähigen Grill, den man schnell und einfach am Urlaubsort aufbauen kann. Meine neuer Rösle No. 1 F60 Air Nero qualifizert sich dafür in jedem Fall nicht. Der Robens Wayne aber schon - und das zum kleinen Preis. Und um eben diesen Reisegrill geht es in diesem Artikel.

Über Robens

Bevor wir zum Grill kommen, erst einmal kurz zum Hersteller. Denn bevor ich mich auf die Suche nach einem Reisegrill machte, annte ich dir Marke nicht. Und ich vermute damit bin ich nicht allein.

Robens wurde 1973 in Wentorf bei Hamburg von Klaus Robens zusammen mit seiner Frau gegründet. Zuerst lag der Fokus auf Zelten, wurde aber schnell auf weiteres Outdoor Equipment erweitert. Mittlerweile verkauft die Firma neben Zelten auch vieles anderes Outdoor Zubehör wie Schlafsäcke, Iso Matten, Stüchle - oder eben Grills.

Im Jahr 2000 dann wurde Robes durch Oase Outdoors übernommen.

(Quelle)

Robens Wayne

Der Robens Wayne also. Der Robens Wayne ist zusammengefaltet vielleicht Notebook groß, ehr kleiner. So passt er bequem unter jeden Autositz oder in jeden freien Platz auf der nächsten Urlaubsfahrt.

Robens Wayne zusammen geklappt
(Robens Wayne zusammen geklappt)

Nach dem Aufbau bietet sich dem Reisegriller aber ein durchaus großer Grillplatz. Natürlich kann die Arbeitshöhe mit keinem normalen Grill mit halten, aber das ist ja auch gar nicht die gefragte Größe - im wahrsten Sinne des Wortes.

Robens Wayne aufgebaut
(Robens Wayne aufgebaut)

Apropos Aufbau: Der geht schnell von der Hand. In wenigen Sekunden wird aus ein paar Metallplatten und ein paar Rosten ein echter Grill. Kohle rein und los geht es. Der Grillrost ist ausreichend stabil. Man muss natürlich aufpassen, den Rost nicht anzuheben oder bewegen zu wollen. Stabil ist der nur in montierter Position, sonst faltet er sich selbst zusammen. Bei einem großen Grill bewegt man den Rost natürlich normalerweise auch nicht. Also alles kein Problem.

Die Kohle lässt sich dank super Luftfluss gut anzünden, brennt aber schnell ab. Grillbriketts habe ich noch nicht ausprobiert - die halten sicher länger durch. Für den kurzen Grillspass im Urlaub oder mit Freunden reicht aber die Kohlemenge und Brennzeit. Und zur Not legt man halt nach. Da macht sich dann natürlich der Rost selbstständig - also erst alles Grillgut runter nehmen!

Meinung und Fazit

Der Robens Wayne ist ein Prima Grill. Zu einem (Preis von aktuell 55€)[https://www.bergfreunde.de/robens-wayne-grill-trockenbrennstoffkocher/] kann man eigentlich überhaut nichts falsch machen. Wer immer einen kleinen Grill dabei haben möchte, der trotz seines kompakten Packmaßes prima funktioniert kann hier bedenkenlos zuschlagen.

Natürlich gibt es Alternativen. Allen vorran vielleicht der Knister Grill, der ja gerade relativ populär durch die Medien ging. Ein schönes Gerät, vielleicht robuster als der Wayne, aber auch ein etwas größeres Packmaß und einen mehr als doppelt so hohen Preis. Der Knister Grill kostest aktuell 129€. Aber ja, cool ist er schon.

Andere Falt- und Klappgrills gibt es natürlich auch noch, auch von großen Marken. Zum Beispiel den Weber Go Anywhere (auch mit Gas, wer es mag). Oder den Fennek Grill Light und den Primus Kamoto Openfire Pit.

Die sind sicherlich auch einen Blick wert. Den Robens Wayne kann ich aber in jedem Fall empfehlen - und er ist dabei auch der günstigste der Kandidaten.

Viel Spass beim (Reise-)Grillen!

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